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Keine Kreuzfahrten auf Mallorca

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Kreuzfahrtschiff Hafen von Palma
Bild: Pixabay

Verbot für Kreuzfahrten auch vor Mallorca gilt weiterhin

In den Häfen von Mallorca und den anderen Nachbarinseln werden bis auf weiteres keine Kreuzfahrtschiffe anlegen. Der schon während des Alarmzustandes geltende Beschluss ist nach Pressemeldungen vom Samstag auch Teil der Gesetzgebung in der “Neuen Normalität“.

Als Begründung wurde hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Kreuzfahrtschiffe ein viel zu großes Risko sind. Die Ansteckungsgefahr auf den Schiffen und bei den Landgängen mit dem Corona-Virus wie beispielsweise in Palma.

Ein weiterer Grund ist auch, dass die Kreuzfahrtschiffe in der Regel jeden Tag in einer anderen Metropole festmachen. Sollte sich unter den Passagieren eine mit Corona infizierter aufhalten ist es so gut wie unmöglich die Ansteckungskette nach zu verfolgen.

Die Kreuzfahrtbranche wird von der Krise stärker noch als die Luftfahrt gebeutelt. Jüngst musste das einzige spanische Kreuzfahrtunternehmen Pullmantur Insolvenz anmelden. Andere Unternehmen wie TUI Cruises versuchen, kurze Kreuzfahrten in Nord- und Ostsee unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsregeln anzubieten, um wirtschaftlich nicht ganz unterzugehen. Dabei weden aber in der Regel keine Häfen angelaufen. Bewohner aus Risko-Gebieten in Deutschland, wie beispielsweise aus Gütersloh dürfen nicht an den Kreuzfahrten teilnehmen.

In den vergangenen Jahren hat sich Palma de Mallorca zu einem Hot-Spot der Kreuzfahrtindustrie entwickelt. Bis zum vergangenen Jahr legten so viele Kreuzfahrtschiffe in Palma an, das es bereits Ärger bei der Bevölkerung und den Politikern gab. Zu laut, zu viele Abgase und zu viele Menschen in der Stadt, das waren nur einige Argumente gegen die Kreuzfahrttouristen in Palma.

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