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Polizei stoppt Selbstmordabsichten auf Mallorca

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Absichten zur Selbsttötung von Polizei verhindert: Ein 36-jähriger Mann kündigte an, sich von einer Autobahnbrücke zu stürzen.

Aufgrund eines vermuteten Suizidversuchs musste am Dienstagabend die Autobahn Palma-Andratx auf Mallorca vorübergehend gesperrt werden. Nach Meldungen der Polizei plante ein 36-jähriger Mann, von der Brücke Joan de Saridakis etwa 20 Meter in die Tiefe zu springen. Die Brücke liegt wenige hundert Meter nördlich der Fundació Joan Miró, und unter ihr verläuft die mehrspurige Autobahn zwischen der Hauptstadt Mallorcas und Andratx.

Der Vorfall ereignete sich laut Zeitungsangaben gegen 20 Uhr. Eine Motorradstreife der Ortspolizei, die zufällig in der Nähe war, übernahm den Fall. Der Beamte Juanjo Pinos sagte anschließend gegenüber der Zeitung: „Auf der einen Seite versuchte ich, mich dem Mann zu nähern, auf der anderen Seite war mir bewusst, dass ich eine gewisse Distanz einhalten muss.“ Letztlich gelang es ihm, den offensichtlich suizidalen Mann aus einer Entfernung von vier Metern in ein Gespräch zu verwickeln.

„Ich signalisierte ihm mein Verständnis für seine Situation“, fuhr der Polizeibeamte fort. Nach etwa fünfzehn Minuten psychologischer Gesprächsführung beruhigte sich der anfangs „sehr aufgewühlte“ Mann allmählich. Während Pinos sein erworbenes Fachwissen nutzte, um den Mann vom Sprung abzuhalten, sperrten seine Kollegen die Autobahn in beide Fahrtrichtungen. Pinos erklärte: „Hätte er sich tatsächlich in die Tiefe gestürzt, wäre er möglicherweise auf ein Auto aufgeschlagen.“

Letztendlich ließ sich der 36-Jährige überreden, von seinem lebensmüden Vorhaben Abstand zu nehmen. Ein bereitstehender Notarztwagen brachte ihn daraufhin ins Krankenhaus Son Espases. Der Polizeibeamte Pinos lehnte es derweil ab, sich als Held darzustellen: „Das gehört zu meiner Arbeit, außerdem war es Teamarbeit.“

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