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Badeverbot für Urlauber auf Mallorca

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Bild: Twitter

Massentourismus auf Mallorca: Anwohner fordern Badeverbot für Urlauber

Anfang September sind die Strände auf der spanischen Baleareninsel Mallorca erneut überfüllt. Laut offiziellen Zahlen wird erwartet, dass in diesem Jahr rund 16,5 Millionen Touristen die Insel besuchen werden, wobei allein während der Hochsaison im Sommer, also gerade jetzt, 14,8 Millionen Urlauber erwartet werden.

Offenbar stößt diese Situation nicht bei jedem auf der spanischen Mittelmeerinsel auf Zustimmung. Vor dem vergangenen Wochenende sorgte ein Plakatprotest an den Stränden vor Manacor, zwischen der Cala Morlanda und der Cala Bota, für Aufsehen. Genauer gesagt, berichten spanische Medien, dass die antikapitalistische Aktivistengruppe „Caterva“ zweisprachige Schilder in Buchten und an Stränden im Osten der Insel aufgestellt hat, um gegen den Massentourismus auf Mallorca zu protestieren.

Gemäß den Berichten gibt es eine englische Warnung, die darauf hinweist, dass das Schwimmen möglicherweise verboten ist oder nicht empfohlen wird, beispielsweise aufgrund vermeintlicher Quallen-Gefahr oder Steinschlag. Auf Katalanisch, einer der lokalen Amtssprachen und nicht dem allgemeinen Spanisch, wird dagegen erklärt, dass das Schwimmen unbedenklich ist. Offensichtlich ist dies in erster Linie für die Einheimischen gedacht.

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