Start Magazin Kulinarisches Was ist wirklich dran an der „Mittelmeer-Diät“?

Was ist wirklich dran an der „Mittelmeer-Diät“?

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Mittelmeer-Diät

Mittelmeer-Diät: Warum lebt man auf Mallorca gesünder als in Deutschland? Ist es das Wetter oder vieleicht das Essen?

Die Mittelmeer-Diät, die vor Herz-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten schützen soll, ist eine Ernährungsform, die die Anrainerstaaten des Mittelmeers seit langem befolgen, da sie die meisten Lebensmittel, aus denen sie besteht, selbst produzieren.

An ihrer Entstehung haben Phönizier, Griechen, Römer, Kelten, Vandalen, Sueben, Byzantiner und Araber Anteil. Die Mittelmeertrilogie von Brot, Öl und Wein geht auf die Phönizier, Griechen und Römer zurück. Artischocken, Zucchini, Reis und Teigwaren sind den Arabern zu verdanken. Die Entdeckung Amerikas brachte die Einfuhr völlig unbekannter Lebensmittel, wie Kartoffeln, Paprika oder Tomaten mit sich.

Es gibt jedoch keine alleinige Mittelmeerdiät, sondern genau so viele Arten, wie es Anrainer gibt. Jedes Land hat seine kulinarischen Besonderheiten, dennoch sind eine Reihe gemeinsamer Merkmale zu verzeichnen:

Das Olivenöl dient als Energiequelle. Die Lebensmittel haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst. Teigwaren und Reis werden mehrmals in der Woche, rotes Fleisch hingegen nur in geringen Mengen gegessen. Die Zubereitung der Speisen ist in der Regel einfach. Sie werden gegrillt, roh oder gekocht verzehrt. Ihren Geschmack erhalten sie durch die Verwendung von Knoblauch, Zwiebeln, Kräutern, Essig oder Zitronen. Und der moderate Genuss von Wein ist erlaubt. Wer die Mittelmeerdiät mit viel Sport und Bewegung kombiniert, dem ist ein langes Leben fast schon garantiert.

Das alles war im vergangenen Jahr Grund für die Unsesco Grund genug der Mittelmeerdiät die Auszeichnung als Weltkulturerbe zu verleihen. Den Preis teilen sich Spanien,Italien, Griechenland und Marokko.

© Mallorca-OK

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