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Wann kann der MegaPark auf Mallorca wieder öffnen

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MegaPark-Opening 2018
Solche Bilder wird es dieses Jahr nicht geben im MegaPark

Ab Juli kommen wieder deutsche Touristen auf die Insel doch der MegaPark und die anderen Party-Hotspots an der Playa de Palma sind geschlossen

Wann wird der MegaPark wieder öffnen? Zu dieser Frage äußerte sich der Österreicher Gerry Arnsteiner ganz umfangreich in einem Interview mit der Mallorca-Zeitung. Der 51-jährige Gerry Arnsteiner ist schon seit vielen Jahren im Management des MegaParks und ander Objekte der Corsach-Gruppe verantwortlich.

Wenn es nach Arnsteiner geht würde man lieber heute als morgen den MegaPark wieder aufsperren. Er sagte: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, und zeigt Unverständnis dafür das man nun von der Politik so brutal ausgebremst wird. Das Unternehmen hat ein umfangreiches Sanitär-Konzept erarbeitet um für die Sicherheit der Besucher vor einer Corona-Infektion zu sorgen.

Sicherheitskonzept hat vorrang

Manager Gerry Arnsteiner räumt ein, dass es schwierig ist gerade in einer Discothek im Vergleich zu einem Restaurant die Einhaltung des Abstands einzuhalten und dann auch durch zu setzen. Man könne ja nicht neben jeden Tisch einen Aufpasser stellen. Aber in der Öffentlichkeit wird ja auch nicht mehr die Einhaltung der Abstände kontrolliert und durchgesetzt bemängelt Arnsteiner: „Ja, aber das ist ja die Sauerei. Draußen auf der Straße wird praktisch nichts mehr kontrolliert. Mindestabstand auf den Straßen und öffentlichen Plätzen? Leute, ihr seht doch, dass das nicht funktioniert. Egal ob in Palma, Portals, Calvià oder sonst wo auf der Insel. Wenn man sich am Wochenende nachts um ein Uhr die Terrassen der Kneipen anschaut, dann gibt es da keinen Mindestabstand mehr.“

Vom Staat allein gelassen

Die Betreiber der Clubs und Diskotheken sind von der Politik enttäuscht. Eigentlich hätte man schon in der Phase drei des Corona-Exit-Plans der Regierung öffnen können, aber die Tanzflächen noch absperrt lassen. In einem Interview hatte sie so gar dafür platziert, dass Clubs und Discotheken so lange geschlossen bleiben sollen, bis es einen wirksamen Impfstoff gegen das Corona-Virus gibt. In Diskotheken und Bars, in denen viel Alkohol getrunken und eng getanzt wird, sei die Ansteckungsgefahr zu hoch, heißt es. Bestenfalls, so Armengol weiter, trage das Coronavirus seinen Teil dazu bei, dass auf Mallorca die Party-Exzesse zurückgehen. In dem Interview sagte sie zum Beispiel auch, dass „Eimer-Saufen“ endgültig der Vergangenheit angehört.

Für solche Äußerungen hat Gerry Arnsteiner gar kein Verständnis. Auch die Partykultur gehöre zu Mallorca wie etwas das Oktoberfest nach München oder der Karneval nach Köln . Seit vielen Jahren zahlen die Unternehmen Millionen Euro an Steuern, kommen jetzt aber in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie keine Unterstützung vom Staat und der Politik.

Auf die Frage wann dann MegaPark und Co. wieder aufmachen können hatte Gerry Arnsteiner auch keine Antwort in dem Interview parat. Er betonte aber noch einmal: „In den Diskotheken arbeitet ein professionelles Management. Wir sind doch nicht diejenigen, die ihre Hemdknöpfe bis zum Nabel offen haben, mit einem Bier in der Hand, und wir machen ein bisschen Business. Wir sind langweilige Executives, die ihren Job sehr, sehr ernst nehmen, ich bin außerdem ein großer Sicherheitsfanatiker. Wir haben wochenlang an einem Sanitätskonzept gearbeitet, damit wir unsere Kunden vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. Wir Diskothekenbetreiber haben das Konzept im Gesundheitsministerium abgegeben, und es ist von Madrid autorisiert worden. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Und dann kommt Frau Armengol und sagt, die Diskotheken bleiben geschlossen?…“

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