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Urlaub ohne Ärger: Regeln und Verbote am Ballermann

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Foto: © Mallorca-OK

Was waren das noch für Zeiten werden die einen sagen, als man am Ballermann noch feiern konnte wie man wollte. Andere dagegen werden sich sagen: Endlich zieht Ordnung ein. Verstehen kann man sicherlich beide Parteien. Die ständig steigende Zahl der Touristen an der Playa de Palma machen auch einige Regel notwendig, auch wenn sie von vielen Fans der Party-Tempel vehement abgelehnt werden.

Wer sich dran hält hat wenig zu befürchten und kann seinen Urlaub ganz entspannt an der Playa verbringen. In diesem Jahr gibt es dazu ein paar Neuerungen die man auf jeden Fall beachten sollte. Schon lange vor Beginn der Saison an der Playa de Palma wurden von den Behörden entlang des Strandes rot-weiße Schilder aufgehängt. Hier sind die Verbote bildlich zu sehen und zum Teil auch in deutscher Sprache geschrieben.

Hunde, Glasflaschen- und Gläser, Zigaretten und Eimer voll mit Alkohol sind grundsätzlich am Strand verboten. Das trifft auf alle Bereiche der Playa de Palma zu und nicht wie es einige noch aus dem Jahr kennen rund um die Bereich zwischen MegaPark und Schinkenstraße. Viele der eingefleischten Ballermann-Fans haben kein Verständnis für diese Verbote, doch bei näherer Betrachtung müsste sich auch ihnen der Sinn erschließen. Ist kein Glas am Strand, dann kann man sich nicht schneiden. Raucht keiner am Strand und der Promenade kann kein Brand ausbrechen und ohne zu viel Alkohol bleiben auch die meisten tätlichen Auseinandersetzungen aus.

Ein ganz wichtiger Tipp: Man sollte sich auf jeden Fall an die Regeln halten, den die Behörden haben in diesem Bereich keine spanische Gelassenheit. Die Strafen können sich schnell auf rund 1.800 Euro belaufen. Das sprengt dann doch die komplette Urlaubskasse.

Strafen bis zu 1.803 Euro wer sich nicht an das Alkoholverbot am Ballermann hält Foto: © Mallorca-OK/Jürgen Brosda
Strafen bis zu 1.803 Euro wer sich nicht an das Alkoholverbot am Ballermann hält Foto: © Mallorca-OK/Jürgen Brosda

Weitere Regeln und Verbote:

Bei Sturmwarnung und hohen Wellen besteht absolutes Badeverbot. Auch hier drohen drastische Strafen und es ist ja auch nicht ganz ungefährlich wie die Zahl der jährlichen Badetoten beweist.

Sex am Strand kann zwar romantisch sein, ist an der Playa de Palma verboten. Auch hier haben die Beamten der Policía Local gerade in den Nachtstunden ein Auge drauf. Wer erwischt wird zahlt.

Alle die, die mit einem Mietwagen auf Mallorca unterwegs sind sollten wissen, dass sich im Mai einige Regeln in der Straßenverkehrsordnung ändern. Ab dem 9. Mai 2014 treten Änderungen in der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Ein ganz wichtiger Punkt bei den Änderungen ist die allgemeine Helm-Pflicht für minderjährige Radfahrer. Damit dürfen Kinder unter 16-Jahren künftig nur noch mit entsprechendem Kopfschutz am Straßenverkehr teilnehmen. Aber auch für Autofahrer gelten einige Neuerungen: So kann beispielsweise bei einem positiven Drogentest eine Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro ausgesetzt werden. Das gleiche gilt, wenn die Promille-Grenze von 0,5 um mehr als das Doppelte überschritten wurde. Auch die Installation von Radarwarngeräten kann ab dem 9. Mai mit einer Geldstrafe geahndet werden: 200 Euro und drei Punkte Abzug kostet ein solches Vergehen die Autofahrer.

Hotels führen Datenbank gegen schlechte Gäste

Für Gewöhnlich ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres und die meisten Menschen wollen sich hier entspannen und sich erholen. Trotzdem gibt es immer wieder Mitmenschen, die sich auch hier nicht benehmen können und so manchen Hotelier zur Verzweiflung bringen. Vor solchen schlechten Urlaubern will man sich in Spanien jetzt mit einer sogenannten „Black List“ schützen.

Auf die Idee kamen zwei Hotelbesitzer die anscheinend ein Lied von unangenehmen Gästen singen können. Das Online-Portal heißt „Elitebook“. Angemeldete Beherbergungsbesitzer können hier ihr Feedback über unangenehme Gäste eingeben und auf der anderen Seite vor einer Buchungsbestätigung die entsprechenden Daten des potentiellen Gastes hier abfragen und dann entscheiden, ob man diesen Gast aufnehmen will oder nicht. Auf dem Onlineprotal sind negative Einträge über Gäste gespeichert wie zum Beispiel: „Der Gast verursachte Schäden“, „Rauchte, wo es nicht erlaubt war“, „Störte mit Lärm“ oder „Brachte Haustiere mit, ohne zu fragen.“ Wer im nächsten Jahr wieder kommen will sollte sich auch im Hotel von seiner besten Seite zeigen.

© Mallorca-OK

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