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Spanien droht Verschärfung der Reisewarnung

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Corona-Inzidenz-Zahlen in Spanien laufen aus dem Ruder – Den Tourismushochburgen drohen weitere Reisebeschränkungen

Spanien kommt mittlerweile auf eine 7-Tages-Inzidenz von 258. Vor gut einer Woche schrammte sie noch knapp an der 200er-Marke vorbei (199 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner). Besorgniserregend für Urlauber: Mallorca, Menorca, Cabrera, Ibiza und Formentera haben mittlerweile eine sehr hohe 7-Tages-Inzidenz. Die Balearen stehen bei 196. Zum Vergleich: Vor einer Woche kamen die Balearischen Inseln noch auf eine Durchschnittsinzidenz von 194,27.

Steigen die Neuinfektionen weiter an, droht spätestens in einer Woche die erste Reisewarnung für das beliebte Urlaubsland. Das Auswärtige Amt klassifiziert Risikogebiete, deren 7-Tages-Inzidenz bei über 200 liegt, als Hochinzidenzgebiete. Vor touristische Reisen in diese Regionen wird in der Regel dann auch gewarnt.

Ungeimpfte müssen bei ihrer Rückkehr nach Deutschland dann in eine zehntägige Quarantäne. Durch einen Antigen-Schnelltest lässt sich die Isolation auf fünf Tage reduzieren. Geimpfte und Genesene brauchen bei Ein- und Ausreise verpflichtend ihre Nachweise. Im Extremfall könnten provisorische Spontan-Antigen-Schnelltests am Flughafen durchgeführt werden.

Und auch vor Ort müssen Urlauber mit Einschränkungen rechnen. Aufgrund der hohen Inzidenz schalten spanische Behörden in den Lockdown-Modus. Das Nachtleben wird derzeit in vielen Regionen des Landes durch Sperrstunden eingeschränkt. In Barcelona müssen ab sofort alle Restaurants, Bars und Lokale ab 0.30 Uhr schließen. In Valencia , Benicassim und Gandia gelten zudem nächtliche Ausgangssperren.

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