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Niedrige Löhne und hohe Arbeitslosigkeit sorgen in Spanien für Unruhe

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Die Politik will die riesigen Arbeitslosenzahlen endlich herunter bringen. Dazu änderte man in Madrid sogar heilige Gesetze. Die Regierung erlaubte spanischen Firmen per Gesetz, Löhne zu kürzen und Arbeitsverträge zu ändern. Das hat es in der jüngeren Geschichte Spaniens noch nie gegeben und sorgt bei den Bürgern für Unruhen.

Diese Gesetze können sich nun als Bumerang erweisen. Durch diese Gesetze ist ein Spanien eine ganz neue Unterschicht entstanden, die anscheinend bis ans Lebensende um ihre Existenz bangen müssen. Diese Menschen werden bei der Belebung der Konjunktur fehlen.

Und die Arbeitslosenzahlen sind immer noch mit die höchsten in der EU. Gleich fünf Regionen in Spanien führen die Arbeitslosenzahlen in der EU an. Von den zehn schlechtesten Regionen kommen allein sieben aus Spanien. Ausnahmeregion ist Ceuta. In der spanischen Enklave auf dem afrikanischen Kontinent sind zurzeit 73 Prozent aller jungen Menschen ohne einen Job.

Die höchste Arbeitslosigkeit gibt es in Andalusien. Sie beträgt hier aktuell 36,3 Prozent, gefolgt von den Exklaven Ceuta mit 35,6 Prozent, Melilla mit 34,4Prozent, die Kanarischen Inseln mit 34,1 Prozent und Extremadura mit 33,7 Prozent.

© Mallorca-OK

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