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Neue Forderung: Vor Hauskauf fünf Jahre auf Mallorca leben

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Vor dem Hauskauf fünf Jahre auf Mallorca leben: Die Forderungen der Aktivisten der Massendemo vom vergangenen Wochenende

Die Organisatoren der Demonstration gegen Wohnungsnot und die Auswirkungen des Massentourismus stellten sieben Forderungen an die Politik. In dem Manifest, das die Aktivisten des Tauschrings „Banc de Temps de Sencelles“ am Samstagabend (25.5.) zum Abschluss der Protestaktion am Paseo del Borne vorlasen, wird ausschließlich auf den angespannten Immobilienmarkt der Insel eingegangen. Besonders hervorstechend ist die Forderung, dass künftige Immobilienkäufer auf Mallorca zuvor mindestens fünf Jahre auf der Insel gelebt haben müssen.

Die Forderungen von „Banc de Temps de Sencelles“ im Überblick:

  • Anerkennung der Balearen als Region mit Wohnungsnot, um dringende Maßnahmen zu ermöglichen, die das Recht auf ein würdiges Zuhause sichern.
  • Anerkennung der Inseln als Gebiet mit angespannter Wohnsituation, um Mietpreisregulierungen durchführen zu können.
  • Verhängung eines Moratoriums für die Ferienvermietung.
  • Garantien für Vermieter und Mieter sowie Hilfen zur Renovierung von Wohnungen.
  • Unterbringung von Opfern von Zwangsräumungen, die keine Miete zahlen können, in anderen Wohnungen, wie es bereits gesetzlich vorgesehen ist.
  • Einschränkung des Hauskaufs auf den Balearen für Personen, die nicht mindestens fünf Jahre fest dort leben.
  • Beschränkungen für große Immobilienbesitzer, die beispielsweise mehr als zehn Objekte besitzen, weitere Immobilien auf Mallorca zu erwerben.

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Weiter heißt es in dem Manifest, dass Mallorca zum Verkauf stehe, aber die Einheimischen die Preise nicht bezahlen könnten. „Dieses Drama betrifft uns alle: einfache Familien, junge Leute, die nicht von zu Hause ausziehen können, und ältere Menschen, die zusehen müssen, wie ihre Kinder die Insel verlassen.“ Und weiter: „Der Zugang zu Wohnraum darf kein Luxus sein, der nur wenigen Privilegierten vorbehalten ist.“

Über 10.000 Menschen nahmen an der Massendemonstration teil, die von der Plaça d’Espanya bis zum Paseo del Borne zog, mit Parolen wie „Turismo sí, pero no así“ (Tourismus ja, aber nicht so), „Si nos niegan el techo nos niegan el futuro“ (Wenn sie uns ein Dach über dem Kopf verweigern, verweigern sie uns die Zukunft) und „Refugiados SÍ, turistas NO“ (Flüchtlinge ja, Touristen nein).

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