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Kein Partytourismus auf Mallorca

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Bulgarien statt Ballermann heißt es in diesem Jahr für viele Partytouristen die sonst Mallorca und der Playa de Palma die Treue gehalten haben

Ganz Spanien, und damit auch Mallorca, gilt ab kommenden Dienstag als Hoch­inzidenz­gebiet. Und für viele der Partyrtouristen heißt es deshalb: Bulgarien statt Ballermann. Neben der Quarantäne wirken auf Mallorca auch inzwischen verschärfte Regeln gegen den Partytourismus.

Denn die Einstufung bringt verschärfte Regeln für die Rückreise nach Deutschland mit sich – vor allem für Urlauber und Urlauberinnen, die weder geimpft noch genesen sind. Sie erwartet eine zehntägige Quarantäne, die durch einen negativen Corona-Test auf fünf Tage verkürzt werden kann. Geimpfte und Genesene sind von der Quarantäne­pflicht befreit. Für viele ist die anschließende Quarantäne nach dem Mallorca-Urlaub keine Option.

Die Sieben-Tage-Inzidenz auf den Balearen gab das spanische Gesundheits­ministerium zuletzt mit 365,5 an (Stand: 22. Juli). Angesichts stark gestiegener Infektionszahlen meldeten die Behörden in dieser Woche, sie hätten nicht ausreichend Personal für die Kontakt­nachverfolgung. Auch die Kranken­häuser geraten zunehmend unter Druck.

Mit ungewöhnlich harten Worten hat sich die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln vor dem Wochenende an die für die jüngste Coronawelle verantwortlich zeichnenden jungen Leute und Partytouristen gerichtet. Es handele sich um einen “Krieg” und es werde “null Toleranz” geben, sagte Mercedes, Ministerin im Amt der Regierungschefin Francina Armengol am Freitag.

Wer daran denke, ein Trinkgelage oder eine illegale Party zu veranstalten oder daran teilzunehmen, müsse wissen, dass sich ihm die gesamte Regierung und all Sicherheitskräfte entgegenstellen würden. Keiner dürfe die angekündigten harten Bußgelder von bis zu 5.000 Euro auf die leichte Schulter nehmen. Diese werde jeder “bezahlen”, so Garrido.

Ab Samstag werden “Botellón”-Sünder mit mindestens 1.000 Euro Strafe belangt. Wer positiv getestet wurde und dennoch an so einem Gelage teilnimmt, muss sogar 5.000 Euro berappen.

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