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Erste Bilanz nach Einführung der Benimmregeln am Ballermann: 30.000 Euro

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Foto: © Mallorca-OK

Nach Einführung der Benimmregeln in diesem Sommer hat die Stadt Palma eine erste Bilanz gezogen. Seitdem der sogenannte “Normenkatalog für zivilisiertes Zusammenleben” vor knapp vier Monaten an der Playa de Palma in Kraft getreten ist, wurden dadurch rund 30.000 Euro in die Kassen der Stadt gespült. Allein 10.000 Euro stammten aus Strafgeldern die gegen illegale Hütchenspieler oder Strandmasseurinnen verhängt wurden. Palmas Bürgermeister Mateo Isern räumte allerdings ein, dass es auch in Zukunft noch viel zu tun gibt: Vor allem der illegale Straßenhandel muss, so Isern, noch stärker unter Kontrolle gebracht werden.

Das neue Regelwerk gilt seit September für ganz Palma. Es umfasst unter anderem auch Kleiderverordnungen sowie Vorschriften gegen den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen.

Den Touristen verordnet man seit diesem Jahr strenge Regeln in Bezug auf das Benehmen an Europas längster Partymeile auf Mallorca. Doch bei den Kriminellen drückt die Polizei meistens beide Augen zu.

Zwar hat es in diesem Jahr immer wieder medienwirksame Razzien gegeben, doch gebracht haben sie nicht viel. Urlauber müssen immer wieder beobachten wie Polizeibeamte der zuständigen Policia Local an den illegalen Brillen und Uhrenverkäufern vorbei gehen.

Auch Hüttchenspieler und nigerianische Klau-Nutten sind an der Playa de Palma nach wie vor in großen Mengen zu finden.

In den Abend- und Nachtstunden zeichnen sich regelrechte Jagdszenen vor den einschlägigen Party-Lokationen ab. Touristen werden, ob sie es wollen oder nicht erst verbal belästigt und dann auch körperlich bedrängt. Wer dann mit den Damen in eine Seitenstraße geht dürfte Geld und andere Wertsachen los sein.

© Mallorca-OK

 

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