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Erneute Flüchtlingswelle auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla

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In dieser Woche rollte eine wahre Flüchtlingswelle von Afrikanern auf die beiden spanischen Enklaven Ceuta und Melilla zu. Mehr als 1.000 Flüchtlinge haben die spanischen Grenzanlagen überwunden.

Dabei nutzten die Afrikaner das gegenwärtige schlechte Wetter. Starker Nebel machte es den spanischen Grenzschützern so gut wie unmöglich, die Flüchtlinge vom illegalen Grenzübertritt abzuhalten. Nach einem Sturmangriff gelang es nun rund 500 Schwarzafrikanern, die sechs Meter hohen Doppelzäune allein in Melillas zu überwinden. Sie kamen mit provisorischen Leitern, warfen von marokkanischer Seite aus lange Stricke als Kletterhilfe über die Grenzzäune.  Es war der massivste Ansturm seit fast zehn Jahren.

Die Flüchtlinge wurden bereits zum größten Teil ans spanische Festland gebracht, da die Auffangkapazitäten in den Enklaven nicht ausreichen.

In den vergangenen Monaten ist der Ansturm der afrikanischen Flüchtlinge wieder deutlich größer geworden.

(Mallorca-OK)

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