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Deutsche Politik gegen Mallorca-Urlaub

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Sonniger Wetter auf Mallorca

Diskussion in Deutschland führte zu Buchungseinbruch für Reisen nach Mallorca

Viele Fragen mussten sich Mallorca-Urlaub in den letzten Tagen gefallen lassen. Ist ein Mallorca-Urlaub politisch korrekt in Zeiten einer Corona Pandemie. Anfeindungen von Freunden und Bekannten waren keine Seltenheit. Ist der Mallorca-Urlaub in diesen Zeiten nur persönlicher Egoismus?

Die öffentliche Debatte über Reisen nach Mallorca in Deutschland hat offenbar dazu geführt, dass die Buchungen zurückgegangen sind. In der Woche vor Ostern, vom 22. bis 28. März, fielen die Zahlen zurück auf das Niveau vom Monatsbeginn, wie eine Analyse des Marktforschungsinstituts Travel Data + Analytics (TDA) ergab.

Demnach fällt der Buchungseinbruch genau mit der Woche zusammen, in der Vizekanzler Olaf Scholz Reisen zur Insel verurteilt hatte. Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Amin Laschet (CDU), der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und andere Länderchefs hatten kritisiert, dass die Urlaubsflieger weiter abheben dürfen.

Derlei Äußerungen hatten laut der Studie unmittelbare Auswirkungen auf die Buchungen – mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für die Branche. „Es ist ein für Veranstalter kaum mehr planbares Auf und Ab“, so TDA-Chef Roland Geißner.

Darüber hinaus reichten die Buchungen selbst während des kurzen Aufschwungs nicht an die Werte der Jahre vor Beginn der Pandemie heran. So erreichte der kumulierte Buchungsumsatz zwischen November 2020 und den Osterferien 2021 lediglich 15 Prozent des Volumens, das zwischen November 2018 und den Osterferien 2019 erwirtschaftet wurde.

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