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Auch am Ballermann wird alles teurer

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Auch der Ballermann wird teurer – Der halbe Liter Bier bald über 5 Euro? So ziehen die Preise an der Playa de Palma an

Mallorca startet mit Vollgas in die Urlaubssaison. Angesichts der großen Buchungsnachfrage dürfte die spanische Mittelmeerinsel 2023 wieder eines der meistbesuchten Reiseziele Europas werden – auch wenn der Urlaub deutlich teurer wird.
Das fängt bei den Flügen an. Die Zeit der 5-, 30- oder 50-Euro-Flüge ist vorbei. Stattdessen gibt es kaum noch Flüge im Basispreis (ohne Vorzüge und Aufgabegepäck) unter 100 Euro. Je später gebucht wird, desto teurer wird es.

Auch im Megapark sind sich die Verantwortlichen dessen bewusst. Die Party-Profis von der Playa müssen alleine für die Künstler über tausend Flüge buchen – zu einer erheblich höheren Summe als in den vergangenen Jahren. Und da die meisten Unterhaltungskünstler keine eigene Bleibe auf der Insel haben, muss für sie auch ein Schlafplatz besorgt werden.

Alles in allem werden die Feriengäste also deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. „Der Mallorca-Urlaub wird dieses Jahr 33 Prozent teurer sein als im Vorjahr“, zitierten wir den prominenten Inselgastronomen Juan Ferrer, den Sprecher der lokalen Gastronomen- und Hotelierplattform Palma Beach.

Der unerwünschte Sauftourismus, der Mallorca immer wieder Negativschlagzeilen beschert, soll in diesem Jahr weiter bekämpft werden. Schon bisher versuchten die Inselpolitiker mit Benimmregeln, Trinkverboten und stärkerer Polizeipräsenz gegen die Auswüchse des Partytourismus vorzugehen. Nun soll die Schraube noch mehr angezogen werden. „Saufurlauber sollen spüren, dass es auf Mallorca in dieser Hinsicht nichts mehr zu holen gibt“, sagt Mallorcas Tourismusdezernent Andreu Serra. So wurde bereits verboten, Sangria in Eimern auszuschenken, aus denen das Weinmischgetränk mit Strohhalmen gesüffelt wurde. Auch Happy-Hour- und All-inclusive-Angebote wurden eingeschränkt.

In Sachen Preisanstieg gibt es auch eine positive Nachricht: Die Tourismussteuer, die auf Mallorca gezahlt werden muss, wird nicht erhöht. Sie beträgt weiter zwischen 50 Cent und 4 Euro pro Gast und Nacht – je nach Saison und Hotelkategorie.

Angesichts des Preisdrucks lohnt es sich nun noch mehr, lange im Voraus zu reservieren und die Hauptreisezeiten zu meiden, um vielleicht doch ein Schnäppchen zu machen. Palma-Beach-Sprecher Ferrer kann der Preissteigerung aber auch etwas Positives abgewinnen. „Dies hält vielleicht den ein oder anderen Billigurlauber ab.“ Dabei räumt er ein, dass sich die meisten Gäste vorbildlich benehmen. „Von zehn Besuchern sind neuneinhalb perfekte Urlauber.“

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