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Arabische Scheichs retten Spanien mit Ölmilliarden

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Foto: ©-jogyx---Fotolia.com

Die große spanische Tageszeitung „El Mundo“ fragte in dieser Woche ganz offen: „Ist Spanien in Hand der arabischen Öl-Scheichs?“ Schon seit längerem investieren die reichen Scheichs nicht nur in spanische Fußballmannschaften wie Real Madrid .

An die Werbung der arabischen Airline Emirates auf den Trikots des spanischen Rekordmeister Real Madrid mit hat man sich schon seit langem gewöhnt. In wirtschaftlich schlechten Zeiten hatten die Emirate Real Madrid vor dem wirtschaftlichen Kollaps gerettet. Doch auch in die Wirtschaft haben die Scheichs in der Wirtschaftskrise kräftig in Spanien investiert.

Dabei gehen die arabischen Investoren sehr diskret vor. Fondsgesellschaften wie Qatar Investment Authority (QIA) aus Katar oder die International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi sind vor allem an mittel- und langfristigen Investitionen und Beteiligungen in Spanien interessiert. So ist QIA schon seit 2006 an Iberdrola, dem größten spanischen Versorger eingestiegen. Abu Dhabi hingegen kontrolliert seit 2011 den Ölkonzern Cepsa. Im vergangenen Jahr holten sich arabische Fonds Anteile an mehreren Immobilien- und Solarunternehmen sowie am Brasiliengeschäft der Madrider Großbank Santander.

Für viele Politiker üben die Scheichs gerade in wirtschaftlich bedeutenden Branchen viel zu viel Einfluss aus, doch ohne diese finanziellen Mittel hätte Spanien die Probleme nicht meistern können.

© Mallorca-OK

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