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Achtung: Der Pinien-Prozessionsspinner ist auf Mallorca wieder unterwegs

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Pinien-Prozessionsspinner

In der Nähe von Kiefern heißt es derzeit wieder: „Acht geben”. Wie jedes Jahr sieht man in einigen Baumwipfeln zurzeit dicke, netzartige Beutel. Darin stecken die Raupen des Pinien-Prozessionsspinners, einem im ganzen Mittelmeerraum verbreiteten Nachtfalter. Im Raupenstadium nisten sich bis zu 200 Stück in einem Beutel ein.

In den kommenden Wochen schlüpfen die haarigen Raupen aus ihren Kokons und wandern die Baumstämme hinab auf die Erde. Vereinzelt sind sie schon unterwegs. Zum Teil fallen sie auch von den Bäumen herab. Mehrere Dutzend aneinandergereiht, bewegen sich dann auf dem Boden zu ihren Nahrungsquellen. Auf den ersten Blick kann man die „Raupenprozession” für eine Schlange halten.

Hier gilt: Abstand halten. Gefahr lauert. Jede Raupe hat Tausende nesselnder Brennhaare, und die sind richtig giftig. Sie enthalten die toxische Substanz „Thaumatopein”. Schon einzelne Haare, die durch die Luft geweht werden, können allergische Reaktionen wie Hautausschlag und Juckreiz auslösen.

Hinzu kommt, dass die Raupenplage in diesem Frühjahr besonders schlimm ausfallen dürfte, da mangels Regen und Kälte fast alle Larven überlebt haben dürften. Außerdem dürfte Mallorca nun die Rechnung dafür bekommen, dass im vergangenen Jahr auf Spritzkampagnen gegen die procesionaria verzichtet wurde.

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