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Santanyi – Orgelspiel und guter Kaffee

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Der Markt im historischen Stadtkern und die berühmte Barockorgel in der Kirche locken in jedem Jahr tausende Besucher nach Santanyi. Ein Grund die bei Deuschen beliebte Stadt einmal genauer zu betrachten.

Was erwartet den Besucher?

Die Ortschaft Santanyi liegt im äußersten Südosten Mallorcas. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an Ses Salines, im Norden an Campos und im Osten an Felanitx. Zu Santanyi gehören Alqueria Blanca, Calonge, Es Llombards, Son Moja, Cala Figuera, Cala D´Or, Portopetro, Cala Santanyi, Es Cap d’es Moro, Cala Llombards sowie rund 35 km Küstenlinie mit dem Cap des Ses Salines, dem südlichsten Teil Mallorcas.

Geschichte

Santanyi wurde 1236 zum erstmals erwähnt und erhielt im Jahr 1300 von Jaume II. die Stadtrechte. Zur Zeit der Mauren hieß die Stadt Adia. Auch heute noch lassen einige Ortsnamen in der Umgebung den Einfluss der islamischen Epoche erkennen. Der heutige Name Santanyi leitet sich wahrscheinlich vom lateinischem „Sancti Agnini“ ab, was heiliges Lamm bedeutet. Im heutigen Wappen des Ortes ist daher ein Schaf zu finden. Eines der Landgüter trug diesen Namen, der dann für das Dorf übernommen wurde.

Santanyi war durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder das Ziel von Piratenangriffen und war daher auch von einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist heute nur noch ein Stadttor, die Puerta Murada mit ihrem Turm aus dem 16. Jahrhundert, erhalten.

Bevor die Touristen in den 1960 Jahren nach Mallorca kamen, lebten die Bewohner von der Landwirtschaft und vom Abbau von Kalksandstein, dem Santanyi-Stein. Auch die Kathedrale La Seu in Palma wurde aus Santanyi-Stein erbaut, der auch heute noch abgebaut wird, und , im Gegensatz zur Landwirtschaft auch noch von wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt ist.

Besonders beliebt ist Santanyi übrigens bei deutschen Residenten, sie stellen mit fast zehn Prozent der etwas mehr als 12.000 Einwohner, die größte ausländische Gruppe der Gemeinde. In der Cala Santanyi gibt es sogar ein Gebiet, das scherzhaft „Hamburger Hügel“ genannt wird, weil sich dort viele Residenten aus dem norddeutschen Raum niedergelassen haben.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum des Ortes befindet sich die Plaza Major, der Marktplatz mit Rathaus, erbaut zwischen 1872 und 1902, und die Kirche „ Sant Andreu Apostol“, aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

In ihr befindet sich die sehenswerte Orgel des bekannten Orgelbaumeisters Jordi Bosch, der auch die Orgeln in den Kathedralen von Sevilla und Murcia angefertigt hat. Das barocke Instrument wurde allerdings nicht für die Kirche in Santanyi gebaut, sondern stammt ursprünglich aus einem Dominikanerkloster in Palma de Mallorca. Die Rosenkrankapelle Capella del Roser, der älteste Teil der Kirche, stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Santanyi ist vor allem an den Markttagen, mittwochs und samstags zwischen 10 und 13 Uhr (außer an Feiertagen), ein beliebtes und lohnendes Ausflugsziel. Der Markt findet an der Plaҫa Major statt. Besonders zu empfehlen ist ein kurzer Stopp in einem der Café am Rande der Plaҫa – in der wunderbaren Atmosphäre des alten Stadtkerns in der Nähe der Kirche schmecken ein Café con Leche und eine frischen Ensaimada gleich noch einmal so gut.

Für die Besichtigung mit Markt sollten sie etwa drei Stunden einplanen. Etwa fünf Kilometer östlich von Santanyí befindet sich der 1992 von der Regierung eingerichtete Naturpark Parc natural de Mondragó, den sie danach noch besuchen können. Das Naturschutzgebiet ist die Heimat von seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Und so kommen sie hin


Anfahrt: Santanyi ist etwa 56 Kilometer von der Inselmetropole Palma entfernt. Die Stadt ist von dort aus über die Autovia de Llevant (MA-19) erreichbar und gut ausgeschildert. Die Buslinie 502 fährt von Palma de Mallorca etwa alle 2 Stunden nach Santanyi.

Unser Tipp

In der Stadt selbst gibt es, vor allem an den Markttagen, ein Parkplatzproblem. Sie sollten also einen längeren Fußmarsch einkalkulieren.

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