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Falsche Schönheitschirurgin auf Mallorca verklagt

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Rechtsstreit: Patientin verklagt falsche Schönheitschirurgin

Mehrere Schönheitseingriffe endeten für eine Patientin mit einem ruinierten Gesicht voller Abszesse, Hautverfärbungen und Gewebsschäden. Eine falsche Schönheitschirurgin aus der Slowakei steht darum in Palma vor Gericht.

Erstmals suchte die Frau die vermeintliche Spezialistin Ende 2007 in einem Kosmetikinstitut in Ibiza wegen einer Gesichtsstraffung auf und erhielt Injektionen und Gewebsimplantate. Mitte 2008 ließ sie die Behandlung in Köln fortsetzen, obwohl sich das erste Implantat bereits auflöste.

Anfang 2009 verlegte die Geschädigte ihren Wohnsitz nach Santa Ponça und ließ sich dort weiterbehandeln. Am Ende waren die Schäden im Gesicht so groß, dass sie sich einer größeren Operation unterziehen musste. Der Heilungsprozess dauerte insgesamt anderthalb Jahre. Die Geschädigte sprach in diesem Zusammenhang von einem „Albtraum“.

Das Urteil gegen die 55-jährige Slowakin, die offensichtlich über keine reguläre Erlaubnis für diese Eingriffe verfügte, wird am 28. Juni erwartet. Der Angeklagten drohen eine Haftstrafe, ein mehrjähriges Berufsverbot und die Zahlung eines Schmerzensgelds in Höhe von über 40.000 Euro.

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